Handspur
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Vogelquiz am (er)Lebensweg in Unterlamm
 
Kernöleierspeisverkostung in der traditionellen Kernölmühle
 
Bei uns wandern auch die Kleinen ganz GROSS!

1. Etappe: Loipersdorf - Kapfenstein
Ausgangspunkt: Therme Loipersdorf

Wo das Vulkanland das Burgenland berührt

In Unterlamm streckt das Vulkanland seine fünf Finger der linken Hand am weitesten nach Osten aus und berührt mit den Fingerspitzen die Therme Loipersdorf. Von hier aus wandern wir zunächst durch den Wald, dann durch die offene Hügellandschaft zur Aussichtswarte, von wo aus nicht nur der Ort Unterlamm, sondern auch viele andere Erhebungen der Region und darüber hinaus ein überaus reiches Panorama bieten. Durch den schmucken Ort kommen wir zum keltischen Lebensbaumkreis, der wie viele andere Stationen zum Erlebensweg der Sinne gehört, der uns bis hierher begleitet hat.

Über den Nesselbachberg und den Mauserberg gelangen wir auf abwechslungsreichen Wegen nach Hohenbrugg. Passend zur Handspur geht es hier zunächst zu einigen Altarmen der Raab, wo eine Tschartake an die wehrhafte Vergangenheit der Region erinnert. Am Schloss vorbei wandern wir auf den Fröhlichberg und weiter nach Weinberg. Von hier aus durchqueren wir das Raabtal und kommen nach Fehring. Sehenswert sind neben der Taboranlage auch der Hauptplatz und die Pfarrkirche aus dem Jahre 1305, in der aufmerksame Besucher auch die Marienstatue mit dem schiefen Mund finden, ein Schnitzfehler im Zuge einer „Modernisierung“ der gotischen Statue.

Über den mystischen Steinbruch geht es wieder aufwärts auf den Kuruzzenkogel, auf dem uns das malerische Kellergassl mit seinen schönen Kellerstöckln erwartet. Von nun an können wir genüsslich auf der Anhöhe dahin wandern, bis wir mit dem Kapfensteiner Kogel den feurigsten Bereich im Vulkanland erreichen.

2. Etappe: Kapfenstein - Gnas
Ausgangspunkt: Kapfenstein Kirche

Vom östlichsten zum westlichsten Vulkan

Auf diesem Abschnitt der Handspur hangeln wir uns von Vulkan zu Vulkan, aus dem vom Weinbau bestimmten Grenzgebiet zum Burgenland in das Grabenland mit seinen ausgedehnten Maisfeldern und Obstplantagen.

Zunächst wandern wir auf einem schmalen Waldweg ein wenig abwärts, über die Landesstraße und dann recht eben dahin, geradewegs auf den Gleichenberger Kogel zu. Nach der sehr ungewöhnlich gestalteten Pfeiferkapelle geht es noch ein wenig abwärts, durch Hollerplantagen und ein sehr dichtes kleines Wäldchen hindurch und schließlich wieder aufwärts zum Trasssteinbruch mit seinem schimmernden Farbenspiel, wo wir auf das Rückgrat stoßen. Ihm folgen wir unterhalb des Bschaidkogels vorbei zum Mühlsteinbruch und dann hinab ins Ortszentrum von Bad Gleichenberg.

Weiter geht es durch den Kurpark mit seinem einzigartigen Baumbestand und der Rindenkapelle, auf dem Rückgrat nach Süden, bis wir kurz nach der baufälligen Krügelei auf die Handspur abzweigen. Sie führt uns über den Rudorfskogel mit seiner schönen Aussicht auf Bad Gleichenberg und das Sulzbachtal nach Trautmannsdorf, wo uns der kunst&kraft Weg ein Stück begleitet. Durch die sehr abwechslungsreiche Landschaft mit luftigen Wiesen und schattenspendenden Wäldchen gelangen wir nach Poppendorf. Durch den Ort folgen wir dem Bach und zweigen schließlich zum Schloss Poppendorf ab. Inzwischen befinden wir uns bereits auf dem Kaskögerlweg (s. Tour Nr. 32), benannt nach dem kleinen Berg, der sich westlichster Vulkan der Region nennen darf. Über den Schlossmoar, einen sehr anregenden Platz, der über die Thymusdrüse (hinter dem Brustbein) vor allem die körperliche Widerstandskraft stärkt, erreichen wir die Marktgemeinde Gnas.

3. Etappe: Gnas - St. Stefan
Ausgangspunkt: Hauptplatz Gnas

Ausblicke und Einblicke ins Grabenland

Die letzte Etappe führt uns von Gnas, über die Felder entlang dem Gnasbach nach Obergnas. Kurz danach wandern wir durch den Wald nach Raffelegg und auf den Kochberg mit seinem überwältigenden Rundblick in die Landschaft. Diese Verbindung mit der Landschaft thematisiert auch die hier angelegte Station des 5-Elemente-Weges, die sich mit dem Element Erde beschäftigt. Gemütlich geht es nun auf der Anhöhe entlang und nachdem wir die Landesstraße überquert haben stoßen wir auf die Anna-Suppan-Gedenkstätte. Sie erinnert daran, dass die 19-jährige Anna Suppan zu Beginn des 19. Jahrhunderts hier überfallen wurde und in der Osternacht an ihren Verletzungen starb, nachdem sie dem Täter verziehen hatte.

Weiter geht es ohne nennenswerte Steigungen mit vielen schönen Ausblicken nach Lichtenegg. Der Sage nach stammt der Name daher, dass hier der Witwe eines Ermordeten die Mutter Gottes erschien und ihr mitteilte, dass ihr Gatte zwar gestorben, aber im Buch des Lebens eingetragen sei, worauf sie ein „Lichtstrom neuen Hoffens“ durchfuhr.

Nachdem wir den Graben des hier in der Nähe entsprungenen Ottersbachs durchquert haben, kommen wir schließlich wieder auf eine Straße, auf der der Grabenlandtrail entlangführt. Ihn wandern wir zunächst Richtung St. Stefan entlang, halten uns dann aber eher links, um so bei der Marienkapelle aus dem Wald heraus zu kommen. Hier öffnet sich ein herrlicher Blick auf St. Stefan im Rosental und das Saßbachtal! Mitten durch den Weinberg gelangen wir nun in weniger als einer halben Stunde in die Marktgemeinde hinunter, womit wir unser Ziel erreicht haben.

Gehzeit:
gesamte Handspur: 3 gemütliche Tagestouren
1. Etappe: 7,5 Stunden
2. Etappe: ca. 8 Stunden
3. Etappe: ca. 4,5 Stunden

Wegcharakteristik:
Sehr abwechslungsreich auf Wald- und Wiesenwegen, Forststraßen und Nebenstraßen, am Kapfensteiner Kogel auch im steilen Gelände; mehrere Anstiege über ca. 50 bis 100 Höhenmeter

Einkehrmöglichkeit:
Stefans Heuriger, Mo und Di Ruhetag, 03155/8244
Buschenschank Freißmuth, Mi und Do Ruhetag, 03155/8117
Gasthaus Lenz-Riegler, Di (+Mi) Ruhetag, 03155/8203
Gh Kobald, Mo und Di Ruhetag, erst ab 17h, 03155/2373
Buschenschank u. FeWo Paierl, Mi Ruhetag, 03155/3694
Buschenschank Krenn, Mo und Di Ruhetag, 03155/2605
Gh Bruchmann, tgl. geöffnet, 03155/2548
Kuruzzenschenke Konrad, Mär-Nov Fr-So, 03155/3089
Koglschenke Gutmann, FeWo Kellerstöckl, Jun-Jul, Sa+So, 03155/2453

Gasthof Kapfensteinerhof, Do Ruhetag, 03157/300 14
Buschenschank Schuster, Fr – So geöffnet, 0664/2784779
Schloss Kapfenstein, Restaurant Hotel, Nov, Dez, März – Ostern Mo – Mi Ruhetag, 03157/300300
Buschenschank u. FeWo Puff, tgl. geöffnet,03157/2219
Gh Zum Bauernhansl, Mo Ruhetag, 03159/2610
Gasthof Goldener Hirsch, Mi Ruhetag, 03159/2336
BS Leitgeb, Gästezimmer, Mai-Okt, 03159/2885
Gh Steira Wirt, Mi Ruhetag, 03159/4106
Wolfs Schenke, Jän – Nov Do – So geöffnet, 03159/2480
Gh zum Wiedehopf, Fr – Mo geöffnet, 03151/8498
Schloss Poppendorf, Mi Ruhetag

Gasthof Gsöls, Di Ruhetag, 03151/2250
Gh Amtmann, Mo und Di Ruhetag, 03151/2206
Raststelle Gratzlwirt Tropper, Di Ruhetag, 03116/8254
BS Hirschmann, Mär-Jul, Mitte Aug-Nov Fr-So; 03151/2478
BS Perner, um Ostern + August tgl. geöffnet; 03116/8981
Buschenschank Nagl-Hiebaum, Mo Ruhetag, 03116/8388


Karte und Download GPX-Datei 1. Etappe
Karte und Download GPX-Datei 2. Etappe
Karte und Download GPX-Datei 3. Etappe
 
Vernetzte Wanderthemenwege entlang "Handspur"
Poppendorf, Kaskögerlweg
Weinberg-Hohenbrugg, Maria Theresianischer Grenzwanderweg
Unterlamm, Erlebensweg der Sinne
Baumgarten, 5-Elemente-Weg
Trautmannsdorf, K & K Wanderweg
Kapfenstein, Geotrail
Kapfenstein, Weg der Besinnung
Fehring, Genusstour (Panoramaweg)
Kapfenstein, 3-Kogel-Weg
Bad Gleichenberg - Trautmannsdorf, Herzspur
St. Stefan, Rosenweg