Mettersdorf, Wein-Wasser-Weg
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Ausgangspunkt der Wanderung ist der Buschenschank Sommer-Kindermann vlg. Hartlschneider in Oberrosenberg. Gleich zu Beginn lohnt sich ein kurzer Abstecher zur Rosenbergkapelle (377 m) mit herrlicher Aussicht: im Süden die Windischen Bühel und das Bacher- oder Pohorje-Gebirge, im Südwesten das Schloss Seggauberg sowie der Buchkogel bei Wildon. Geht man von der Rosenbergkapelle zurück hinunter zur Markierung, so muss man zuerst rechts und dann links auf einer steilen Waldstraße in Richtung Rannersdorf gehen und in das Saßtal auf die Nebenstraße, die nach Weinburg führt. Auf diesem Weg 70, Oberer Saßtaler Weg, nach Norden bis zur Straße, die von St. Peter kommt. Die Straße führt über den Saßbach, am Erlebnisbad und an der unmittelbar an der Straße liegenden Ursula-Mineralquelle vorbei, zur Kreuzung mit der 1888 gepflanzten Kaisereiche, die zum 40-jährigen Regierungs-Jubiläum von Kaiser Franz Josef gepflanzt wurde. Die Sandsteinfigur gegenüber, eine Bärin, bezieht sich auf den Ortsnamen, der vom slawischen Wort Medwed für Bär abgeleitet wird. Mettersdorf ist eine der 23 Bär-Gemeinden in Österreich.

Der Wanderer folgt der Landesstraße nach Süden (Mureck), vorbei an der Kirche zum Hl. Herzen Jesu. Im Gemeindeamt befinden sich einige Glas-Vitrinen, mit Funden aus der Steinzeit (4000 v. Chr.) und der Römerzeit aus der Umgebung von Mettersdorf.

Das Dreifaltigkeitsbild über der Tür der Dorf-Kapelle von Rannersdorf sowie die Glasfenster stammen vom weststeirischen Künstler Prof. Franz Weiß. Zu den beiden Teichen, die als Rückhaltebecken dienen, und der Hubertuskapelle ist ein kleiner Umweg (nach rechts) notwendig.
In Rohrbach nach dem Gasthaus Kögl, dort wird das Mineralwasser von der benachbarten Rosenbergquelle abgefüllt, steht zwischen zwei Winterlinden in einer kleinen Anlage ein Bildstock mit einer Glocke. Der Bildstock weist auf die Pest im Jahre 1730 hin von der Rohrbach verschont geblieben ist, und eine Tafel auf die Gefallenen beider Weltkriege. Von diesem Bildstock an der Straße nach Mureck führt der markierte Weg nach rechts zu einem weitern Bildstock und an der so genannten „Jägervilla“ (Rohrbach 55) rechts vorbei in den Schweinsbachwald zum Matzer-Kreuz. Es steht vor einer Linde auf einer Lichtung und wurde 1908 vom Förster Matzer errichtet. Am westlichen Rande des Schweinsbachwaldes liegen die zurzeit stillgelegten Aqua-Vital-Quellen und die bekannte Sulzegger-Mineralquelle. Vom Matzer-Kreuz geht die Markierung weiter durch den Wald zum Rochus-Bildstock bis nach Lipsch (etwa 1 km) zum Weg 791.

Anmerkung: Vom Matzer-Kreuz zum Forstweg und auf diesem nach Lipsch ist der Weg 790a derzeit nicht markiert.

Gehzeit:
2 Std. 15 Min. Gehzeit

Wegcharakteristik:
Der rot-weiß-rot markierte Weg führt durch eine sanfte, beruhigende, friedliche und erholsame Landschaft. Der Wanderer erlebt eine vielfältige und abwechslungsreiche Kultur-Landschaft mit Laub-Mischwäldern. Er wandert vorbei an Wiesen, Getreide-, Mais-, Kürbis- und Krennfeldern. Die klimatisch begünstigten Hänge des Rosenberges nehmen Weinberge und Obstkulturen ein. Immer wieder trifft der Wanderer auf Weg- und Pestkreuze, gemauerte Bildstöcke und Kapellen.

Einkehrmöglichkeit:
Buschenschank Sommer-Kindermann, Oberrosenberg, Tel. 03477/2378, Mo–So geöffnet
Die Welle, Mettersdorf, Di-So ab 16 Uhr, Tel. 0664/3357067
Gasthaus Saßtalerhof, Mettersdorf, Mo Ruhetag, Tel. 03477/2317
Gasthaus Fauland, Di Ruhetag, Tel. 03477/2301-12
Gasthaus Reis, Rannersdorf, Tel. 03477/2320
Gasthaus Kögl, Rohrbach, Tel. 03477/2360